Anfrage Verlag Nürnberger Presse

Der Verlag Nürnberger Nachrichten hat bei uns zum Bau der Fischtreppe am Wöhrder See angefragt. Nachfolgend unsere Rückmeldung zu den Fragen:

Die Rolle des großen Sandfangs (Oberer Wöhrder See)

Der Obere Wöhrder See dient als großer Sandfang. Er fängt den von der Pegnitz mitgeführten Sedimente (Sand und Schlamm) auf, damit der restliche See nicht verlandet. Beim Bau des Fischwegs wird das Wehr teilweise zurückgebaut. Die wichtige Schutz- und Reinigungsfunktion des Sandfangs bleibt dabei vollständig erhalten.

Um effizient zu arbeiten, nutzt das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg die Bauphase der Fischtreppe gleichzeitig für die regelmäßige, notwendige Räumung (Ausbaggern) des Sandfangs.

Das vom Freistaat Bayern finanzierte Großprojekt soll die Wasserqualität und Biologie im gesamten Flussabschnitt nachhaltig verbessern.

Zwei Welten werden verbunden

Die neue Aufstiegshilfe verbindet zwei völlig unterschiedliche Lebensräume unserer heimischen Fischfauna.

Die von Ihnen angesprochenen Gewässer teilen sich insoweit auf, dass der Fischereiverband Mittelfranken e.V. als Bewirtschafter des Wöhrder Sees und wir als ältester Fischereiverein in Mittelfranken die Gewässerbewirtschaftung des Oberen Pegnitzflusslauf inkl. großer Sandfang, die ökologische Verpflichtung vertreten.

Die Obere Pegnitz ist offiziell als Forellenregion ausgewiesen. Hier dominieren die strömungsliebende Bachforelle (Leitfisch) sowie Begleitfische wie Groppe, Bachschmerle und Elritze.

Der Wöhrder See hingegen stellt ein von der Pegnitz gespeistes Mischgewässer dar, das fischereilich der Brachsenregion zugeordnet wird. Hier sind vor allem wärmeliebende Arten wie Karpfen, Brachsen, Schleien, Hechte, Zander, Welse und Aale zu Hause.

Der Bau der Fischtreppe am großen Sandfang des Wöhrder Sees erfolgt, um die ökologische Durchgängigkeit der Pegnitz wiederherzustellen und den Erhalt der Artenvielfalt zu sichern.

Das bestehende Wehr an der Flussstraße versperrte Fischen und anderen Wasserlebewesen den Weg in den Oberlauf der Pegnitz. Durch die neue Treppe wird der Wöhrder See direkt mit der Pegnitz im Naturschutzgebiet „Pegnitztal Ost“ verbunden.

Fokus auf den Artenschutz für das Bachneunauge

Ein besonderes Augenmerk liegt während der Bau- und Baggerarbeiten auf dem streng geschützten und vom Aussterben bedrohten Bachneunauge. Dessen Larven (sogenannte Querder) leben über mehrere Jahre vergraben im Sediment der dortigen Sandbänke. Die wichtige Funktion des Oberen Wöhrder Sees als großer Sandfang – der Schlamm auffängt, damit der restliche See nicht verlandet – bleibt auch nach dem Teilrückbau des Wehrs voll erhalten. Beim gesamten Bau wird streng darauf geachtet, diese sensiblen Zonen und ihre Bewohner nicht zu gefährden.

Die von Ihnen angesprochene Fischtreppe, die die beiden Gewässerabschnitte künftig miteinander verbinden wird, stellen in ihrer Beschaffenheit und Art unterschiedliche Lebensräume unserer heimischen Fischarten dar.

Obere Pegnitz gilt gemäß der Ausweisung des Regierungsbezirk Mittelfranken als Forellenregion. Beginnend ab dem großen Sandfang bis Ende Regierungsbezirksgrenze Mittelfranken.

Der Leitfisch ist hier die Bachforelle. Begleitfische: Groppe (Mühlkoppe), Bachschmerle und Elritze.

Hingegen gilt der Wöhrder See, da er direkt von der Pegnitz gespeist wird, spiegelt sein Fischbestand den Übergang der Fischregionen wider. Er wird fischereilich primär als Brachsenregion beziehungsweise als Mischgewässer eingestuft.

Fischbestand: wie Karpfen, Brachsen, Schleien, Hechte, Zander, Welse und Aale dominieren hier.

In der Vergangenheit stellte das bestehende Wehr an der Flussstraße für die Tierwelt ein jähes Ende ihrer Reise dar. Die künstliche Stufe im Flussbett war für fast alle Fischarten unüberwindbar. Das blockierte nicht nur die natürlichen Wanderungen, sondern schnitt die Fische auch von ihren überlebenswichtigen Laichplätzen im Oberlauf und geschützten Wintereinständen in den tieferen Gewässerzonen ab. Die Folge war eine biologische Verarmung des betroffenen Flussabschnitts.

Mit dem Neubau der Fischtreppe wird sich diese Situation grundlegend verändern. Die Anlage wird als sogenannter naturnaher Beckenpass realisiert. Statt einer unüberwindbaren Wand wird der Höhenunterschied nun in viele kleine, treppenartig angeordnete Becken unterteilt.

Das Entscheidende dabei ist die präzise Steuerung der Hydraulik. Die Fließgeschwindigkeit innerhalb dieser Becken ist bewusst gering gehalten. Dadurch entsteht ein Wanderkorridor, der nicht nur ausdauernden Dauerschwimmern wie der Bachforelle offensteht. Auch kleine, schwimmschwache Arten – wie die am Gewässerboden lebende Groppe oder die empfindlichen Larven des Bachneunauges – können den Höhenunterschied flussaufwärts nun mühelos und ohne Erschöpfung bewältigen.

Wir als Angelverein und Gewässerbewirtschafter setzt Fische im Rahmen unseres Fischbesatzes nach, um die Fischbestände zu stützen, entnahmen auszugleichen und die biologische Vielfalt zu sichern. Entgegen dem Klischee geht es dabei heute nicht mehr nur darum, fangfähige Fische für die Angler in die Gewässer zu setzen. Der Besatz ist streng gesetzlich geregelt und verfolgt klare ökologische Ziele.

Viele Gewässer sind durch den Menschen verändert. Wasserkraftwerke, Wehre oder fehlende Fischtreppen verhindern, dass Fische zu ihren natürlichen Laichplätzen wandern können. Wenn sich Fische dadurch nicht mehr selbst vermehren können, gleicht der Fischereiverein diesen Ausfall durch künstlichen Besatz aus.

Im Rahmen des Artenhilfsprogramm (AHP) werden von uns gezielt vom Aussterben bedrohte Fischarten in ihre beheimateten Gewässerregionen eingesetzt. Damit leisten wir und andere Fischereivereine einen elementaren Beitrag, hochgradig gefährdete Arten vor dem endgültigen Verschwinden zu retten.

Während normaler Besatz den Alltag an einem Gewässer stabilisiert, ist ein Artenhilfsprogramm eine staatlich koordinierte Rettungsaktion mit wissenschaftlicher Begleitung.

Ob das neue Bauwerk von den Fischen angenommen wird, überlassen die Verantwortlichen nicht dem Zufall. Nach der Fertigstellung startet eine systematische Funktionskontrolle (Monitoring). Diese biologische und technische Überwachung ist gesetzlich vorgeschrieben. Mithilfe standardisierter Methoden wird genau überprüft, ob die Fische die Aufstiegshilfe wie gewünscht annehmen und ob die Strömungsverhältnisse in den Becken optimal eingestellt sind. Das Projekt leistet somit einen messbaren und dauerhaften Beitrag zur Verbesserung der Wasserqualität und Biologie im gesamten Flussabschnitt.

Petri Heil

Markus

Handwerk trifft Leidenschaft

Liebe Mitglieder,

gibt es etwas Schöneres, als am Wasser zu stehen und genau zu wissen, dieser Fisch hat gerade auf meine selbstgebundene Fliege gebissen.

Für viele Angler ist das Fliegenbinden die absolute „Königsdisziplin“ – das perfekte Hobby. Es ist der Moment, in dem aus ein paar Federn, etwas Wolle und einem Haken ein kleines Kunstwerk entsteht, das am Ende den entscheidenden Unterschied macht.

Ein Tag voller Fokus und Kreativität
Am 06. Mai war es wieder so weit. Sechs motivierte Mitglieder haben den Alltag hinter sich gelassen und sind eingetaucht in die faszinierende Welt aus Federn, Dubbing und Garn.

In entspannter Runde haben wir gezeigt, dass man kein Profi sein muss, um kleine Kunstwerke zu kreieren. Unter Anleitung von Rafi und Jochen entstanden die ersten eigenen Nymphen, Trockenfliegen und Streamer. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viel Konzentration und handwerkliches Geschick in jedem einzelnen Köder stecken.

Du hast auch Lust bekommen, deine eigenen fängigen Muster zu entwerfen. Dann Schnapp dir schnell einen Platz für den nächsten Kurs und werde selbst zum Gestalter deiner Köderbox!

Bis dahin ein kräftiges Petri Heil,
Euer Markus

Offene Feuerstellen vermeiden!

In Deutschland ist offenes Feuer im öffentlichen Raum und in der freien Natur in der Regel nicht erlaubt bzw. genehmigungspflichtig. Auch an unseren Gewässern ist z.B. das Grillen mit festen Brennstoffen daher nicht gestattet! Diese Maßnahme dient zum Schutz der Flora und Fauna, der Vermeidung von Brandgefahren und der Reduzierung von Rückständen.

Zu festen Brennstoffen zählen z.B. Holz, Kohle oder Briketts.

Die Nutzung einer kleinen Champingkochstelle (Gaskartusche bis max. 500g) wird unter Beachtung der allgemeinen Brandgefahr eingeschränkt geduldet, sofern es unter Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (BayWaldG, BayNatSchG und VVB)
erfolgt.

Hier noch ein paar nützliche Tipps:

Schutzgebiete
In Naturschutzgebieten, Vogelschutzgebieten und Biotopen
gilt ein absolutes Nutzungsverbot für jede Art von Kochstellen!

Brandschutz-Abstand
Auch wenn es nur eine kleine Champingkochstelle ist, solltest sie fernab von trockener Vegetation genutzt werden.

Gefahrenstufen
Bei starkem Wind ist jegliches offenes Feuer im Freien zu unterlassen. Die Empfehlung des Deutschen Wetterdienstes zum Waldbrandgefahrenindex (WBI) ist zu beachten.

Hitzestrahlung
Achte darauf, dass die Campingkochstelle nicht auf trockener Vegitation steht. Steine, eine Sandstelle oder ein kleines Metalltischchen ist ideal, um die Hitzeabstrahlung nach unten abzufangen.

Sicherer Stand
Auch wenn die Champingkochstelle klein ist, sollte sie kippsicher stehen.

Aufsicht
Auch Champingkochstellen müssen ständig beaufsichtigt werden, beim Verlassen muss diese vollständig erloschen sein. Das herstellen einer Löschbereitschaft empfiehlt sich.

Müll ordnungsgemäß entsorgen
Bitte helft mit!
Nehmt allen Müll, auch organische Reste, wieder mit nach Hause. Leere Gaskartuschen gehören ordnungsgemäß entsorgt.

Der Verzehr gefangener Fische am Angelplatz ist nicht gestattet!

Petri Heil und genießt die beginnende schöne Zeit am Wasser

Gemeinsam unsere Uferlandschaft schützen

Liebe Mitglieder,

leider erreichen uns zur Zeit viele Meldungen, wo Mitglieder mit ihrem Fahrzeug bis ans Wasser, bzw in Wiesen einfahren.

Unsere schöne Uferlandschaft liegt uns allen am Herzen. Um den Boden zu schonen und die Natur zu erhalten, bitten wir euch herzlich, nicht mit dem Fahrzeug bis direkt ans Wasser zu fahren. Das gilt auch für das „nur“ kurze Be- und Entladen. Bitte nutzt stattdessen die ausgewiesenen Parkplätze und transportiert euer Equipment für das letzte Stück Weg ans Wasser, zum Beispiel mit einem Handwagen.

Gerade im Hochsommer ist das Gras auf den Wiesen oft staubtrocken. Die Abgasanlage und der Katalysator eures Autos werden im Betrieb extrem heiß (über 300 Grad). Wenn diese heißen Bauteile mit trockenem Gras in Kontakt kommen, kann in Sekundenschnelle ein Brand entstehen, der sich rasend schnell zu einem Flächenbrand ausweiten kann.

Bitte bedenkt auch, dass das Befahren von Wiesen, Äckern und Waldflächen rechtliche Konsequenzen haben kann.

Vielen Dank für euer Verständnis und eure Mithilfe, damit wir unsere Natur gemeinsam sicher genießen können!
Eure Vorstandschaft

Schonzeit Schleie 01. Mai bis 30.06.

Liebe Freunde,

denkt bitte daran, die Schonzeit der Schleie beginnt am 01. Mai und dauert bis einschließlich 30.06. an.

Die Schleie kennt man als wohlschmeckenden Speisefisch. Vielen schmeckt sie besser als der Karpfen, denn ihr Fleisch ist fettarm und schmeckt leicht nussig. Sie ist bevorzugt in der Dämmerung und in der Nacht aktiv.

Schleien haben zwischen April und August ihre Laichzeit. Wann genau sie sich fortpflanzen, hängt vom jeweiligen Gewässer bzw. der Wassertemperatur ab. Diese muss mindestens 18 bis 20 Grad betragen.

Die Weibchen legen dann etwa 200.000 – 400.000 klebrige Eier mit einer Größe von 1-1,4mm an Wasserpflanzen ab. Die Eiablage kann bis zu zwei Monate dauern. Schon nach drei bis fünf Tagen schlüpfen die Larven und ernähren sich noch eine Zeitlang von ihren Dottersäcken.

Die Schonzeit stellt sicher, dass die Fische bei diesem kritischen Vorgang nicht gestört oder entnommen werden, um den Bestand in unseren Gewässern nachhaltig zu sichern.

Laut der bayerischen Ausführungsverordnung zum Fischereigesetz (AVBayFiG) dauert die Schonzeit vom 1. Mai bis zum 30. Juni. Während dieser zwei Monate ist der Fang und die Entnahme streng verboten!

Vorbereitungskurs zur staatlichen Fischerprüfung

Wer in Bayern angeln will, braucht einen Fischereischein. Den bekommt, wer an einem Vorbereitungskurs nach § 6 Abs. 1 Satz 1 AVBayFiG teilnimmt und die anschließende Fischerprüfung gemäß Art. 59 Satz 1 BayFiG besteht.

Unser Vorbereitungslehrgang für den Fischereischein in Bayern umfasst mindestens 30 Stunden Theorie und Praxis. Den Theoriekurs bieten wir Online an. Die erforderlichen Präsenzstunden in unserer Geschäftsstelle, bzw. direkt am Wasser. Themen sind Fisch- und Gewässerkunde, Gerätebau, Rechtskunde sowie Schutz und Pflege.

Die Kosten für den Vorbereitungskurs belaufen sich auf 250 Euro.

Wenn Sie sich zum Vorbereitungskurs verbindlich anmelden wollen, schreiben Sie bitte ein E-Mail an:
info@fvn-online.de

Bitte geben Sie in der E-Mail folgende notwendigen Informationen an:

Vorname,
Nachname,
Geburtsdatum und Ort,
Wohnanschrift

Achtung!
Die Anmeldung wird erst wirksam mit Überweisung der Kursgebühr i.H.v. 250 Euro.

Bitte beachten Sie, dass eine Kursstornierung nach verbindlicher Anmeldung eine Stornogebühr von 125,00 EUR auslöst. Bei krankheitsbedingter Abwesenheit oder anderweitiger Verhinderung des Teilnehmers besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Kursgebühren, auch nicht anteilig.

Jugendgruppe – Gemeinsames Angeln & Casting am Ruppertweiher

Hier ein kleiner Rückblick auf den 18.04.2026, mit unserer Jugendgruppe am Ruppertweiher.

Der Tag begann für mich bereits um 07:00 Uhr morgens mit der Abholung von 200 Bratwürsten bei der Metzgerei Braun in Schwabach. Pünktlich um 07:30 Uhr kam ich am Weiher an, fast zeitgleich mit den ersten Jugendlichen. Geangelt wurde heute am Haus- und Aufzuchtweiher, während der Waldweiher aufgrund der aktuellen Besatzmaßnahmen noch gesperrt blieb.

Bei einem gemeinsamen Kontrollgang mit Rafal konnten wir stolze Zahlen verzeichnen: Insgesamt waren 23 Jugendliche und 28 Begleitpersonen vor Ort. Als Fischereiaufseher kontrollierten wir bei allen 51 Anglern den Fischereischein sowie den korrekten Datumseintrag – und wie erwartet war alles in bester Ordnung.

Da in unserer Jugendgruppe viele Eltern selbst als Aufseher tätig sind, ist es uns wichtig, den Kids von Anfang an zu zeigen, dass eine Kontrolle nichts Schlimmes, sondern ein ganz normaler Teil unseres Hobbys ist.

Zur Mittagszeit gab es dann die leckeren Bratwürste frisch vom Grill. Was mich jedes Mal besonders freut, ist die großartige Hilfsbereitschaft innerhalb der Gruppe. Die Erwachsenen packen ohne zu zögern mit an, damit das Wichtigste im Vordergrund stehen kann: dass die Kids eine gute Zeit am Wasser verbringen.

Auch wenn bei 51 Anglern die Ausbeute mit insgesamt 5 Karpfen eher moderat ausfiel, tat das der Stimmung keinen Abbruch.

Gegen 13 Uhr zogen zwar kurz schwarze Wolken auf und brachten uns einen kleinen Schauer, doch ansonsten verwöhnte uns der Tag mit reichlich Sonnenschein. Am Ende war das Wetter einfach zu schön, um früher zu gehen, und so wurde es fast wie von selbst 18 Uhr, bis die letzten zusammenpackten.

Ein rundum gelungener Tag am Wasser!

Schöne Grüße
Michael
Jugendwart

Frischer Glanz für unsere Vereinshütte in Schwarzhofen

Beim heutigen Arbeitsdienst in Schwarzhofen haben knapp 30 Vereinsmitglieder kräftig angepackt, um unsere Hütte wieder auf Vordermann zu bringen.

Während draußen die Pinsel geschwungen wurden und die Hütte ihren zweiten Anstich erhielt, ging es drinnen gefühlten tausend Spinnweben und Staub der letzten 30 Jahre an den Kragen. Die Hütte wurde komplett leergeräumt, sauber gemacht und unnütze Hinterlassenschaften der letzten 3 Jahrzehnte flog weg, um Platz für eine neues Zeitkapitel zu schaffen.

Es war unglaublich was über die Zeit alles zusammengetragen wurde. Am Ende wurde über 90% aussortiert und am Recyclinghof entsorgt – eine längst notwendigen Befreiungsaktion!

Danke an das starke Team für die tolle Leistung! So macht Vereinsarbeit Spaß. Solche Arbeitseinsätze schweißen den Verein nicht nur zusammen, sondern schaffen auch buchstäblich Platz für neue Erlebnisse.Unsere Vereinshütte in Schwarzhofen erstrahlt wieder in neuem Glanz und lädt euch nun zum gemütlichen Wochenendurlaub ein.

Achtung! Gewässersperrungen

Liebe Vereinsmitglieder,

leider müssen wir aufgrund von Besatzmaßnahmen die nachfolgenden Gewässer für die Ausübung der Fischerei sperren.

Die Sperrungen sind im Bayerischen Fischereigesetz (BayFiG), §14 verankert und von uns verbindlich einzuhalten.

Die Gewässersperrungen sind erforderlich, damit sich unsere Neuzugänge in Ruhe eingewöhnen können.

Nachfolgend die betreffenden Gewässer:

Warum überhaupt Gewässersperrungen nach dem Fischbesatz?

Uns ist bewusst, dass diese Einschränkungen für euch ärgerlich sein können. Wir möchten jedoch klarstellen, dass dies keine willkürliche Entscheidung der Vorstandschaft ist, sondern eine gesetzliche Pflicht für alle bayerischen Fischereivereine.

Die Rechtslage
Gemäß § 14 des Bayerischen Fischereigesetzes (BayFiG) müssen Gewässer nach dem Besatz mit fangfähigen Fischen (Fische, die das Schonmaß erreicht haben) zwingend gesperrt werden:

  • Fließgewässer: 2 Wochen
  • Stillgewässer: 4 Wochen

Das Ordnungsamt Nürnberg hat uns am 19.03.2026 explizit schriftlich dazu aufgefordert, diese Vorgaben strikt einzuhalten. Hintergrund sind unter anderem anonyme Anzeigen gegen Nürnberger Vereine.

Ein Verstoß ist kein Kavaliersdelikt, sondern kann mit Bußgeldern von bis zu 7.500 Euro geahndet werden.

Oft kommt die Frage auf, warum wir nicht zu anderen Zeiten oder mit kleineren Fischen besetzen. Wir haben alle Optionen geprüft:

Besatz im Herbst:
Das Risiko durch den Kormoran ist im Winter extrem hoch. Bei gefrorenen Seen konzentrieren sich die Räuber auf die Fließgewässer – wir würden im Frühjahr vor leeren Gewässern stehen.

Besatz im Frühjahr:
Schneeschmelze und Hochwasser können den Besatz (wie in diesem Jahr) unkontrolliert in den Wöhrder See abtreiben. Eure Mitgliedsbeiträge wären damit sprichwörtlich „den Bach runter“.

Untermaßige Fische:
Dies würde die Sperre zwar umgehen, bedeutet aber auch, dass wir Fische einsetzen die noch nicht gefangen werden dürfen. Die Erfahrung aus 2024 zeigt, dass dies zu Unmut führt, zudem ist die Sterblichkeit (verangeln) bei zu kleinen Fischen deutlich höher.

Spontane Besatztermine:
Da wir Mengen und Termine bereits ein halbes Jahr im Voraus beim Züchter festlegen müssen, ist eine kurzfristige Reaktion auf das Wetter kaum möglich.

Unser Fazit
Die Verwaltung hat sich entschieden, auf Nummer sicher zu gehen. Wir möchten einen gesicherten und gesunden Fischbestand in unseren Gewässern, statt auf gut Glück zu hoffen, dass Wetter und Kormorane uns verschonen.

Wir zählen hier auf euer Verständnis für diese notwendige Maßnahme, damit wir auch langfristig attraktive Fanggründe und einen finanziell gesunden Verein erhalten können.

Bei Fragen oder Anregungen meldet euch gerne bei uns.

Petri Heil,
Eure Vorstandschaft

Hegefischen der Jugendgruppe am LDM-Kanal

Hallo alle zusammen,

am Karfreitag war die Jugendgruppe am LDM-KANAL zum Hegefisch-Event.

Morgens um 07:30 Uhr waren die ersten aus der Jugendgruppe schon da. In der Dorfhaltung waren die meisten, ein paar gingen auch in die Kinderheim- und Hafenhaltung.

Insgesammt waren 21 aus der Jugendgruppe und 3 Geschwisterkinder unter 10 Jahre mit dabei. Robert und ich hatten 14 Erwachsene als Aufsichtsperson als Unterstützung.

Mal so zusammen gezählt, 37 Personen am Ufer, waren somit 74 Angeln im Wasser. Alle schauten gespannt auf ihre Schwimmer. Nico machte den Anfang mit einem Spiegelkarpfen und ich fing 2 Stunden später auch einen Spiegelkarpfen, das waren die einzigen 2 Karpfen in der Dorfhaltung. Der Fabrice konnte in der Kinderheimhaltung auch 2 Spiegelkarpfen mitnehmen.

Zwischendurch sind der Robert und ich zu allen hin gelaufen und haben Schokoladenhasen verteilt. Wir hatten erst frischen Wind von rechts, später drehte der Wind und kam von links. Hin und wieder blickte die Sonne durch die Wolken, aber es blieb Trocken. Die schwindende Motivation und der Hunger trieb die ersten Mittags nach Hause.

Es wurde 14 Uhr…… 15 Uhr….. 16 Uhr kein Fisch in Sicht, um kurz nach 16 Uhr konnte ich einen Grasfisch fangen. Nun gingen auch die letzten aus der Jugendgruppe. Der Julian hielt mit am längsten durch, die Anreise erfolgte heute früh aus Lindau, übernachtet wird beim Opa in der Nähe von Nürnberg.

Ich konnte heute auch ganz neue in der Jugendgruppe kennenlernen.

Mal ne Zusammenfassung: 74 Angeln im Wasser und nur 4 Spiegelkarpfen und 1 Grasfisch gefangen. Durch die letzten Nächte mit Minus Temperaturen hatten die Fische nicht so viel Hunger.

Ich wünsche euch allen noch ein schönes Osterwochenende.

Und nach Ostern sehen wir uns am Ruppertweiher wieder.

Schöne Grüße
Robert & Michael
Jugendwart

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